Gruppentherapie
Psychiatrische Gruppentherapie bedeutet, dass mehrere Patientinnen gemeinsam unter Leitung eines oder mehrerer Therapeutinnen an psychischen Themen arbeiten.
Kernpunkte:
Teilnehmer: Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen psychischen Belastungen.
Leitung: Psychiaterin, Psychotherapeutin oder geschulte Fachkraft.
Ziele:
- Austausch über Erfahrungen
- Erleben von „Ich bin nicht allein“
- Entwicklung neuer Sichtweisen
- Einübung von sozialen Fähigkeiten
- Unterstützung bei Krankheitsbewältigung
Formen: Gesprächsgruppen, Psychoedukation, Skills-Training (z. B. bei Borderline), kreative oder bewegungsorientierte Gruppen.
Wirkung: Patient*innen profitieren sowohl vom Austausch mit anderen als auch von der therapeutischen Struktur.
Kurz gesagt: Gruppentherapie in der Psychiatrie ist ein geschützter Raum, in dem man durch Austausch, Übungen und gegenseitige Unterstützung Heilung und Stabilisierung fördern kann.
