Gruppentherapie

hannah-busing-Zyx1bK9mqmA-unsplash

Psychiatrische Gruppentherapie bedeutet, dass mehrere Patientinnen gemeinsam unter Leitung eines oder mehrerer Therapeutinnen an psychischen Themen arbeiten.

Kernpunkte:

Teilnehmer: Menschen mit ähnlichen oder unterschiedlichen psychischen Belastungen.

Leitung: Psychiaterin, Psychotherapeutin oder geschulte Fachkraft.

Ziele:
  • Austausch über Erfahrungen
  • Erleben von „Ich bin nicht allein“
  • Entwicklung neuer Sichtweisen
  • Einübung von sozialen Fähigkeiten
  • Unterstützung bei Krankheitsbewältigung

Formen: Gesprächsgruppen, Psychoedukation, Skills-Training (z. B. bei Borderline), kreative oder bewegungsorientierte Gruppen.

Wirkung: Patient*innen profitieren sowohl vom Austausch mit anderen als auch von der therapeutischen Struktur.

Kurz gesagt: Gruppentherapie in der Psychiatrie ist ein geschützter Raum, in dem man durch Austausch, Übungen und gegenseitige Unterstützung Heilung und Stabilisierung fördern kann.