Achtsamkeit (mindfulness)

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= die Fähigkeit im gegenwärtigen Augenblick zu sein

„Achtsamkeit lehrt uns, die kleinen Wunder des Lebens zu schätzen, die wir oft übersehen.“
Achtsamkeit kann helfen, alte Muster loszulassen und Neue zu entwickeln, im Hier und Jetzt
bewusst zu leben und daraus neue Kreativität und Kraft zu schöpfen.

Stressreize können eher erkannt werden, Emotionen werden klarer wahrgenommen und selbst
kleine Dinge des Alltags — ein Duft, ein Sonnenstrahl— werden intensiver erlebt.
Ihren Ursprung hat sie im Buddhismus.

In der Ergotherapie ist Achtsamkeit ein wirksames Werkzeug, um die zu fördern, stressbedingte
Beschwerden zu lindern und alltägliche Routinen bewusster auszuführen. Außerdem stärkt sie das
Gefühl der Selbstwirksamkeit: wer sich selbst besser spürt, kann gezielter handeln.
Durch regelmäßige Übungen lernt der Körper sich schneller zu regulieren und bereits nach 15
Minuten bewusster Entspannung setzen die Selbstheilungsprozesse ein.

Die Umsetzung erfolgt z.B.durch Qi Gong, Meditation, Atemübungen, Sinnesübungen, die das Körpergefühl verbessern und die uns bewusster atmen lassen. Zahlreiche Studien belegen, das Personen die Achtsamkeit praktizieren, tatsächlich lernen können, ihre Aufmerksamkeit besser zu steuern. Es kann das Immunsystem stärken, sowie Schlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne sowie Verdauungsstörungen lindern. Außerdem kann es sich positiv auf Depressionen, Burn out, Ängste, Schmerzen und
Abhängigkeitserkrankungen auswirken. Ziel ist es die Praxis der Achtsamkeit in den Alltag zu integrieren und dadurch eine bewusstere Lebensweise zu kultivieren.

„ Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist Gestern, der andere
Morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Leben ist.„
Dalai Lama