subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link | subglobal1 link
subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link | subglobal2 link
subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link | subglobal3 link
subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link | subglobal4 link
subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link | subglobal5 link
subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link | subglobal6 link
subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link | subglobal7 link
subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link | subglobal8 link

PNF - Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation

 

 

 

PNF ist eine überwiegend aktive Therapiemethode, die über neuromuskuläre Reize Einfluss auf die Muskelspannung nimmt mit dem Ziel der Kräftigung oder Entspannung des Muskels.


Basierend auf neurophysiologischen Arbeiten von Dr. Kabat (Physiologe) entwickelte die Physiotherapeutin Maggie Knott zwischen 1945-51 diese Methode. Dabei wird beim Patienten durch exterozeptive und enterozeptive Reize die Reizbildung und -leitung im nerval-muskulären System angesprochen und seine Bewegung darüber fazilitiert (erleichtert/gebahnt).

Exterozeptive Reize sind:

  • taktile Stimmulation (Hautkontakt)
  • visuelle Stimmulation (Blickkontakt)
  • verbale Stimmulation (Kommando)

Enterozeptive / Propriozeptive Reize (Tiefensensibilität) sind:

  • Druck und Zug an Gelenken
  • Dehnung / Widerstand an Muskeln

Die Bewegungsmuster (Pattern) orientieren sich an der normalen motorischen Entwicklung und werden entsprechend der spiraligen Anordnung der Muskeln dreidimensional und diagonal ausgeübt. Komplexe Bewegungen wie z.B. das Aufstehen und Gehen werden in eine Vielzahl verschiedener Grundmuster von Muskel(gruppen)bewegungen zerlegt, so dass sie getrennt oder kombiniert geübt werden können.

Ziele:

  • Normalisierung des Muskeltonus im Sinne der Kräftigung oder Entspannung
    (paretische =gelähmte Muskulatur aktivieren / Spastik herabsetzen)
  • Verbesserung der Koordination physiologischer Bewegungsabläufe
    (Bewegungskontrolle)
  • Steigerung des Bewegungsausmaßes

 

Indikation:

  • Erkrankungen des ZNS: Zerebralparesen, Ataxie (=Gleichgewichtsstörung), MS, degenerative Erkrankungen, u.v.m.
  • Periphere Nervenläsionen
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates: Z.n. Wirbelsäulenoperationen, Hüft- u. Kniegelenksendoprothesen, M. Bechterew, degenerative Erkrankungen der Wirbelsäule u. Extremitätengelenke, u.v.m.
  • Bei Verletzungen des Skelettsystems, des Muskel- u. Bandapparates und Amputationen, u.v.m.

Literaturliste:
P. Sullivan, P. Markos, Minor: PNF, ein Weg zum therapeutischen Üben. G. Fischer Verlag

 

 

| ©2008 Ergotherapie-Heine