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Ergotherapie in der Neurologie

werden vor allem Erkrankungen ds zentralen Nervenystems z.B. Schlaganfall, Schädel- Hirn- Verletzungen, Querschnittslähmungen oder Multiole Sklerose behandelt. Diese weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf, die sich vergleichsweise langsam und nur selten vollständig zurückbilden.

Die ergotherapeutische Behandlung in diesem Fachbereich beinhaltet z.B.:

  • Hemmung und Abbau pathologischer Haltungs- und Bewegungsmuster und Bahnen normale Bewegungen

  • Koordination, Umsetzung und Integration von Sinneswahrnehmungen/ sensorische Integration

  • Verbesserung der zentral bedingten Störungen von Grob- und Feinmotorik zur Stabilisierung sensomotorischer und perzeptiver Funktionen einschließlich der Verbesserung von Gleichgewichtsfunktionen

  • Verbesserung von neuropsychologischen Defiziten und Einschränkungen der kognitiven Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Konzentration, Merkfähigkeit, Gedächtnis oder Lese- Sinn- Verständnis, das Nachvollziehen von Teilschritten einer Handlung, das Erkennen von Gegenständen oder das Erfassen von Räumen, Zeit und Personen

  • Erlernen von Ersatzfunktionen

  • Entwicklung und Verbesserung der sozio- emotionalen Fähigkeiten u.a. in den Bereichen der emotionalen Steuerung, der Affekte oder der Kommunikation

  • Training von Alltagsaktivitäten im Hinblick auf persönliche, häusliche und berufliche Selbständigkeit

  • Beratung bzgl. geeigneter Hilfsmittel und Änderungen im häuslichen und beruflichen Umfeld, ggf. Herstellung und Anpassung von Hilfsmitteln

Um die oben beschriebenen Ziele zu erreichen, greift die Therapeutin auf verschiedene Behandlungskonzepte zurück, wie nach Bobath, Affolter, Johnstone, PNF, Perfetti, Castillo Morales und andere.

 

 

| ©2008 Ergotherapie-Heine